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Benjamin Bahmani

Benjamin Bahmani

Februar 2018 | Redaktion: Marc Thiele

Nachhaltigkeit erreicht die Bars

Zero Waste

Lokal, regional, Bio.... es gibt kaum eine Gastronomie, die nicht bereits auf diese Entwicklung setzt und mit heimatlichen Manufakturen und Bio-Anbietern zusammenarbeitet Der nächste positive Trend, der sich am gastronomischen Horizont abzeichnet ist Zero Waste. Es sollen also nicht nur gute Produkte verwendet werden, sondern diese sollen auch noch so gut und eff ektiv wie möglich verwendet werden. In Bars gibt es hierzu eine Vielzahl von Möglichkeiten, so zum Beispiel die fast komplette Nutzung von Früchten, die sonst nur als Deko genutzt wurden. Man kann sie komplett auspressen, Schalen zum Aromatisieren verwenden, Reste trocknen oder zu Sirups verarbeiten - die Liste lässt sich je nach Zutat noch lange fortsetzen. Im Zuge der Müllvermeidung ist vor allem Plastik vielen Barinhabern mittlerweile ein Dorn im Auge und hier stehen Strohhalme ganz oben auf der NoGo Liste. Vermehrt wird in Metallhalme investiert oder man setzt auf neue recyclebare Produkte z.B. aus Maisstärke. In einer Fachzeitschrift war vor Kurze sogar von einer Bar zu lesen, die auf Eiswürfel verzichtet und stattdessen auf gekühlte Steine setzt. Der Zero Waste Trend hat aber auch ganz einfache, betriebswirtschaft liche Gründe. Je größer der verwertete Bestandteil eines Rohstoff es, umso geringer ist der Gesamtwareneinsatz und die Kosten. Egal welcher Grund - das Ziel ist es wert, daran weiter zu arbeiten.