Gin-Special Deutschland

HINDENBURGER Gastronomie Serie

Foto: © v-sinne gin

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Oktober 2018

V-Sinne Schwarzwald Dry Gin

Gin-Special Deutschland

Auch wenn es der V-Sinne Schwarzwald Dry Gin dieses Jahr leider nicht zum Gin-Festival nach Mönchengladbach geschafft hat, ist er mir bei der Ausstellerrecherche ins Auge gefallen. Freundlicherweise stellten uns die beiden Produzenten Viktor Svetlov und Johann Buchmüller gerne ein paar Flaschen zur Verkostung und Verlosung zur Verfügung - was aber keinen Einfluss auf die Objektivität dieser Rezension hat. Der V-Sinne Gin möchte den Genießer mit auf eine Reise in den Schwarzald nehmen, ein Konzept, das beim Etikett anfängt, das eine Schwarzwaldsage aufgreift und bei den nach Schwarzwaldorten benannten Batches (je 100 Flaschen) weiter geht. 31 größtenteils geheime Botanicals sorgen für den Geschmack - bekannt sind nur Wacholder, Fichtensprossen, Heidelbeeren und Berberitzen.

Nosing

Nach dem Öffnen der Flasche brauche ich doch eine recht lange Zeit, um erste Aromen zu identifizieren - eine Zitrusnote ist leicht präsent, ich meine Senfkörner zu riechen, Wacholder natürlich und eventuell auch etwas von einem Nadelbaum - wohl die Fichtensprossen und Kräuter? Insgesamt ein recht süßer erster Eindruck.

Tasting

Der süße Eindruck setzt sich sowohl pur als auch auf Eis beim Tasting fort. Aber auch hier ist es unmöglich allzu viele Botanicals heraus zu schmecken. Definitiv Zitrus, kaum Wacholder und eine Mischung, die für mich von diversen Kräutern kommt. Die Auswahl eines passenden Tonics ist nicht einfach - es darf nicht zu dominant und nicht zu süß sein - ich entscheide mich für Schweppes Dry Tonic und Thomas Henry Tonic Water, die sich als gute Wahl herausstellen. Insgesamt ist der V-Sinne Schwarzwald Dry Gin für mich ein Genusserlebnis, das ich guten Gewissens empfehlen kann.