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Edeka Endt präsentiert die BarKultur in Kooperation mit der Bar Plastique #PLSTQ

Juni 2017

Welches Glas für welchen Cocktail?

Bar KnowHow

Der klassische Tumbler verfügt über einen flachen, dicken Boden ohne Stil und wird vornehmlich für pure Spirituosen verwendet (wie eben Whiskey) oder Cocktails mit Eisstücken (on the rocks). Zur Sorte der Tumbler zählen auch das schmalere und hohe Collinsglas, das kurze „Old Fashioned“ (Whiskyglas) und das Highball-Glas, welches die Mittelgröße zwischen Collins- und Old Fashioned bildet. Bekannte Cocktails, die in Tumblern serviert werden sind der Gin Sour, der Bramble und die meisten Gin Tonics.

Das Longdrinkglas, gehört ebenfalls zur Gruppe der Tumbler und ist eng mit dem Highball-Glas verwandt. Der Unterschied hier ist hauptsächlich die Art des Servierens. Bei einem Longdrinkglas werden die Reste der zum Drink gehörenden Säfte oder Sodas in einer Flasche dazugereicht, ein Highball ist hingegen bereits fertig gemixt.

Das Cocktailglas hat oft einen bauchigen, geschwungenen Kelch und einen kurzen Stil, mit breitem Fuß. Besonders tropische Cocktails wie Coladas werden darin serviert. Weitere Namen für das Cocktailglas sind Fancy-, Tulpen- oder Ballonglas.

Die Cocktailschale erinnert in ihrer Anmutung an die Sektschalen der 50er- und 60er-Jahre. Ein langer Stil führt eine breite Schale. Neben Aperitifs und Digesifs werden häufig Drinks mit sehr hohem Alkoholgehalt darin serviert oder Cocktails mit Champagner oder Sekt. Der bekannteste Cocktail für die Cocktailschale ist der Martini.

Der Cocktailbecher ist vor allem durch die „Mules“ wie den Mulled Gin oder Moscow Mule (mit Vodka) bekannt. Besonders im Winter kommen die Cocktailbecher zum Einsatz, da sie hitzebeständig sind und viele Wintercocktails oft heiß serviert werden. Vor allem die kupferfarbenen Varianten sind aktuell in Bars weit verbreitet, jedoch können auch Grog- und Glühweingläser zum Einsatz kommen.